„Wir suchen die Wahrheit, finden wollen wir sie aber nur dort, wo es uns beliebt.“ – Marie von Ebener-Eschenbach
Heute morgen konnte man wieder mit Frühschwimmen in den Tag starten. Das Angebot wurde heute aber tatsächlich von niemandem genutzt. Man merkt, dass wir uns dem Ende der Freizeit näher. Jede Minute Schlaf, wenn man sie endlich bekommt, muss genutzt werden. Auch beim Frühstück merkte man die Müdigkeit, da die Lautstärke im Essenssaal viel angenehmer als die letzten Tage war.
Beim Frühstück wurde verkündet, dass heute ein Tag ohne Handy ist. Den Wunsch zu solch einem Tag hatten die Teilnehmenden schon vor der Freizeit geäußert – ihr Wunsch sei uns Befehl. So wurden die Handys ins Handyhotel eingeschlossen und gemeinsam in den Tag gestartet.
In den Gruppenstunden haben wir zunächst eine Runde 1, 2 oder 3 gespielt, um der Wahrheit auf den Grund zu gehen. Unser heutiges Ich Bin Wort lautet nämlich: Jesus spricht zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn dAmurch mich. (Joh 14, 6). Nicht nur die Wahrheit, sondern auch der Weg stand in unserem Fokus. So haben wir uns unsere ganz persönlichen Glaubenswege angeschaut. Bei manchen sind dies schon ganz lange Wege mit vielen Erfahrungen, andere gehen gerade erst ihre ersten Schritte auf diesem Weg. Doch allen wurde bewusst, dass egal wie unser Weg aussieht, wir uns sicher sein dürfen, dass Gott ihn mit uns geht.
Der Nachmittag konnte individuell genutzt werden. Eine Gruppe machte sich nochmal mit Kanus auf den Weg, um den Fjord zu erkunden. Andere sangen lieber Karaoke oder tanzten. Das Abendessen fand heute wieder draußen statt, denn wir grillten ein zweites Mal. Fleisch, Veggie-Würstchen und Salate hinterließen keine hungrigen Leute. Das Essen endete dann mit einer kleinen Wasserschlacht, denn das Wetter lud dazu ein.
Im Meeting erzählten Fridolin und Christiane von ihrem ganz persönlichen Glaubenswegen. So unterschiedlich diese an manchen Stellen vielleicht wirken, haben sie doch zwei entscheidende Gemeinsamkeiten. Beide haben über die Musik einen Ort gefunden, über den sie erste Schritte in der Gemeindearbeit gemacht haben und beide betonen, was für wichtige Freundschaften sie auf den Freizeiten und in der Jugendarbeit der Gemeinde gefunden haben.
Der Abend konnte ganz frei genutzt werden, bevor es am Lagerfeuer eine Abendandacht von Emma und Vika zum Thema „Warten“ gab. Wer wollte, konnte die kommende Nacht draußen unter dem Sternenhimmel schlafen. Bei recht milden Temperaturen nutzten einige dieses Angebot.









