„Es gibt ein Licht ganz am Ende des Tunnels.“ – Starlight Express

Heute sind wir ziemlich trübe in den Tag gestartet. Ungefähr genau so trübe haben auch heute alle Teilnehmenden geschaut. Man merkt einfach, dass wir schon fast eine Woche da sind und die lange Nächte auf Dauer nicht durchhaltbar sind.

Thematisch ging es für uns heute um das Gegenteil von trüb und dunkel: „Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt. Wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“ (Joh 8,12). Wir haben überlegt, welche Rolle Licht in unserem Leben spielt und was Jesus mit diesem Vers ausdrücken möchte. Doch zum Licht gehört immer auch die Dunkelheit. Wir notierten unsere Ängste und Dunkelheiten im Leben und sprachen darüber. Um uns an Jesus als Licht zu erinnern, gestalteten wir Kerzen, die wir auch nach der Freizeit anzünden können, um uns an dieses Wort zu erinnern. Die zuvor aufgeschriebenen Dunkelheiten konnten nun mithilfe des Lichtes ausgelöscht werden. Wir haben nur mit bestimmten Stiften geschrieben, bei denen die Schrift verschwindet, wenn man sie in die Nähe einer Flamme hält.

Am Nachmittag stand das Finale unserer Olympiade an. Die Werwölfe haben zu einem letzten Kampf geladen. In der Turnhalle galt es einen Parcour aus verschiedenen Hindernissen zu überwinden, um im finalen Duell gegen die Werwölfe Völkerball zu spielen. Beim Parcour gab es ganz unterschiedliche Stationen, z. B. Sackhüpfen, Mattenrutschen, Körbewerfen, Torschießen und Luftballonlauf. In der Reihenfolge der Parcour-Zeiten wurde dann gegen die Werwölfe angetreten. Die Werwölfe waren harte Gegner, so gelang es im ersten Durchgang keiner Mannschaft alleine den Sieg zu holen. Im nächsten Durchgang schickte jedes Team zwei Vertreter aufs Feld, um das Böse zu schlagen. Nach weiterer Unterstützung durch Dorfbewohner gelang es ihnen, die Werwölfe zu verwunden und zu bezwingen. Da zeigte sich, dass das Dorf als Gemeinschaft viel stärker ist, als wenn jede Gruppe für sich kämpft. Als Belohnung durfte sich das Dorf über die Vorräte der Werwölfe hermachen und den Insulinspiegel nach oben treiben.

Zum Abendbrot gab es heute Gulasch mit Rotkohl und Klößen – da fragte mancher sich: Ist denn heute schon Weihnachten?

Im Meeting durften wir heute Schü zuhören, den wir sonst eigentlich nur in der Küche sehen. Er erzählte uns vom Licht, dass Gott für uns ist.

Der Abend durfte heute ganz individuell genutzt werden. Manche bekamen von den Werwölfen nicht genug und spielten noch eine Runde, andere genossen einfach die Gemeinschaft. Der Abend wurde von der Abendandacht von Svea, Zoe und Alessia abgeschlossenen, die auch nochmal auf die persönlichen Dunkelheiten und das hoffnungsspendende Licht eingingen. Außerdem machte sie uns auch nochmal bewusst, dass wir selbst ein Licht für andere sein können.