„Kühe sind die Treppen zum Himmel. Selbst von den Planeten werden sie verehrt und sie erfüllen uns alle Wünsche. Nichts Grösseres gibt es als eine Kuh.“ – aus den Verden

Heute sind wir ganz entspannt in den Tag gestartet, denn gestern beim Meeting wurde verkündigt, dass es heute erst um 10 Uhr Frühstück geben wird. Wer aber denkt, dass die längere Schlafenszeit zu mehr Schlaf geführt hat, irrt sich, denn wenn man länger schlafen kann, dann kann man ja auch länger aufbleiben – Teilnehmendenlogik. Die mit Liebe gemachten Pancakes beim Frühstück, sorgten dann aber trotzdem für ein Lächeln auf den Gesichtern der Teilnehmenden.

Der Vormittag bot dann nochmal Gelegenheit für ein Schläfchen, denn mit der Gruppenstunde ging es heute erst um 14.30 Uhr los. Heute gab es eine kleine Pause von den Ich Bin Worten, denn wir beschäftigten uns mit der Frage „Was ist uns eigentlich heilig?“. Um dies zu Verbildlichen war unsere Kreativität gefragt. Der Nachmittag wurde dann zur Umsetzung dieser Projekte genutzt. Einige Ergebnisse kann man im Impuls für den morgigen Sonntag auf unserem YouTube-Channel sehen. [https://www.youtube.com/watch?v=eESbZG1ALl4]

Beim heutigen Abendessen war nur eine Frage wichtig: Wie viel Belag passt auf einen Wrap? Bei dem ein oder anderen Berg von Salat, Tomaten, Gurken, Mais u.v.m. war es wirklich ein Kunststück, diese noch zusammenfalten zu können.

Im Meeting wurden die Ergebnisse aus den Gruppenstunden präsentiert. Dabei zeigte sich, dass jeder etwas ganz persönliches hat, was ihm oder ihr heilig ist. So zeigte eine Gruppe, dass ihnen Freundschaft heilig ist. Für andere ist das eigene Kuscheltier etwas heiliges, was sogar so besonders ist, dass es momentan alleine ist Castrop ist, weil man Angst hat, es zu verlieren. Nach dem Meeting wurde wieder Werwolf gespielt und gequatscht.

In der Abendandacht nahmen Alva und Johanna uns mit auf eine Gedankenreise. Jeder von uns trägt seine ganz persönliche Kiste, die gefüllt ist mit schönen aber auch weniger schönen Dingen. Sie haben uns bewusst gemacht, dass unser Glaube diese Kiste nicht einfach leer macht und nur noch schöne Dinge drin sind, aber wir dürfen uns sicher sein, dass wir diese Kiste nicht alleine tragen müssen. Da wird immer jemand sein, der mit anpackt, wenn es mal schwerer wird oder wir alleine nicht genug Kraft haben. Mit diesem Gedanken ging es für uns in Richtung Bett.