„Ein guter Hirte schiert seine Schafe, ein übler zieht ihnen die Haut ab.“ – dt. Sprichwort
Wir befinden uns im Jahre 2026 nach Christus. Ganz Kolding ist von Wolken und müden Teilnehmenden besetzt. Ganz Kolding? Nein! Ein Gruppe von mutigen Teilnehmenden hat sich zum Frühschwimmen auf den Weg gemacht. Mit Badesachen und Handtuch bewaffnet wagten ca. 10 Leute den Sprung ins kalte Nass, um den Kreislauf in Schwung zu bringen.
In der Gruppenstunde ging es heute um den Hirten. Jesus spricht: „Ich bin der gute Hirt. Der gute Hirt gibt sein Leben hin für die Schafe.“ (Johannes 10,11). Wir setzten uns der Frage auseinander, was überhaupt einen guten Hirten ausmacht und was die „Wölfe“ in unserem Alltag sind, bei denen wir einen guten Hirten gebrauchen können.
Nach dem Mittagessen ging es mit unserer Olympiade weiter. Um beim Kampf gegen die Werwölfe einen Schritt weiterzukommen, mussten Zaubertränke hergestellt werden. Die 6 möglichen Zutaten dafür waren auf dem Gelände verteilt und konnten in kleinen Minispielen gewonnen werden, wobei sich gezeigt hat, dass deutsche Flüsse nicht mehr allen bekannt sind und vom Wörter rückwärts buchstabieren wollen wir erst gar nicht anfangen. Jetzt könnte man auch denken, dass das ein ziemlich einfaches Spiel gewesen sei, jedoch haben sich auch einige Werwölfe auf das Gelände verirrt, die die einzelnen Zutaten klauen wollten. Am Ende konnten die Hexen mit drei Punkten Vorsprung das Spiel für sich entscheiden, vor den Jägern auf Platz zwei, den Amoren und Blinzelmädchen auf Platz drei und den Sehern auf dem letzten Platz. Doch noch ist die Olympiade nicht entschieden. Es liegen noch einige Aufgaben vor unseren Dorfbewohnern.
Am Nachmittag verwandelte sich der Speisesaal heute in eine Italienisches Restaurant. Am Morgen durften die ganz persönlichen Pizzawünsche abgegeben werden, welche von unseren fleißigen Pizzabäckern dann händisch belegt wurden. Denn in der Trattoria wird noch Wert auf Qualität gelegt. Bei italienischer Musik durfte dann im „Ristorante Trattoria La Schücina“ gespeist werden. Der alte Don Schüvanni hat leider nur keinen zuverlässigen Lieferanten, deshalb waren leider die Getränke von der Karte nicht verfügbar, deshalb gab es nur den edelsten Tropfen aus dem hauseigenen Wasserhahn.
Im Meeting ging es in Lisas Predigt auch um den guten Hirten, den sie mit einem Beifahrer im Auto verglich, der sich neben dich setzt und dir beim Weg hilft. Außerdem ermutigte sie uns, dass wir selbst auch für andere zum guten Hirten werden können.
Der Abend stand heute zur freien Verfügung. Einige verschlug es oben auf das Volleyballfeld, wo der ein oder andere Ball übers Netz geschlagen wurde. Eine andere Gruppe konnte von den Werwölfen nicht genug bekommen und spielte eine klassische Runde Werwolf. Die Runde war tatsächlich bis zum Ende spannend, aber leider hat sich der Jäger am Ende für das falsche Opfer entschieden.
In der Abendandacht von Kaisa, Amelie, Vicky und Lenja ging es heute um das Thema Freundschaft. Wir haben gesungen und uns Gedanken gemacht, für wen wir eigentlich dankbar in unserem Leben sind. [Über diese Frage darf gerne auch mal Zuhause nachgedacht werden ;)]



















