„Brot ist Nahrung. Aber ein gutes Brot zu backen, ist eine Kunst.“ – Unbekannt

Heute sind wir mit Sonne und gutem Brot in den Tag gestartet. Und genau um dieses sollte es heute auch gehen. In der heutigen Gruppenstunde haben wir uns mit dem ersten Ich-Bin-Wort von Jesus auseinandergesetzt. Dazu ging es nach dem gemeinsamen Start im Meetingraum wieder in den Speisesaal, wo die Gruppen selbst ein Brot gebacken haben. Der Kreativität waren da keine Grenze gesetzt. In den Gruppenräumen ging es dann auf inhaltlicher Ebene weiter um das, was uns in unserem Glauben nährt.

Am Nachmittag wurde dann das gute Wetter ausgenutzt. Rund 20 Leute machten sich mit den Kanus auf den Weg und erkundeten den Koldingfjord. Das erste Stück ließ sich auch noch ganz gut rudern, da es ziemlich windstill war. Danach war es von Vorteil, wenn man sich beim Mittagessen gut gestärkt hatte. Wer nicht rudern wollte, konnte das Wetter auch so im kühlen Nass genießen. Dank unserer Rettungsschwimmer darf der Fjord nämlich auch zum Baden genutzt werden. Das Wasser war zwar etwas kalt, hielt die Leute jedoch nicht davon ab die ein oder andere Arschbombe zu machen. Abseits vom Steg konnte der Nachmittag beim Spielen oder Tanzen verbracht werden.

Auch beim Abendessen nutzten wir heute das gute Wetter und bauten eine lange Tafel auf der Terrasse auf. Grillmeister Hendrik hatte den Grill angeschmissen und bot alles, was das Herz begehrt: Fleisch, Vegane Würstchen, selbstgemachten Kartoffel- und Krautsalat sowie Tobi und Schüs Saucen. Nach den Saucen braucht man übrigens keine Angst haben – geknutscht wird heute nicht mehr.

Im Meeting am Abend erzählte uns Christiane nochmal von dem Zuspruch, dass Gott uns gibt, was wir brauchen und das am „Brotregal des Glaubens“ jeder nach seinen persönlichen Vorlieben die Nahrung für seinen Glauben aussuchen darf – sei es die Musik, das Gebet, das Bibellesen oder die Gemeinschaft. Um die Gemeinschaft nochmal zu verdeutlichen, feierten wir mit den selbstgebackenen Broten Abendmahl. Man muss ehrlich sagen, dass die Brote zwar geschmacklich weitentfernt von unseren leckeren Frühstücksbroten waren, sie aber trotzdem etwas ganz besonderes waren.

Außerdem stellte sich im Meeting unser Besuch vor. Für zwei Tage wird Otti bei uns zu Gast sein. Er selbst war viele Jahre als Teilnehmer und Mitarbeiter auf unseren Jugendfreizeiten u.a. im Kolding. Er erzählte uns davon, dass sich dieser Ort für ihn wie ein Zuhause anfühlt, weil er hier mit unserer Gemeinde so viele tolle Erfahrungen sammeln durfte.

Der weitere Abend stand zur freien Verfügung, während die Mitarbeitenden sich auf den Start der Olympiade am morgigen Dienstag vorbereiteten. Die Videos zu diesen Proben dürfen besser nicht an die Öffentlichkeit gelangen – aber ein bisschen Spaß muss ja schließlich sein.

Der Abend konnte mit der Andacht von Leif und Marius abgeschlossen werden. Und auch heute hoffen wir darauf, dass die Teilnehmenden endlich mal müde ins Bett fallen. Ob das geklappt hat, wird sich morgen zeigen.