„Ein Stau macht mir nichts aus – solange er auf der Gegenfahrbahn ist.“ – Klaus Seibold

Endlich war es soweit – wir starten in die Sommerfreizeit in Kolding. Bereits um 2 Uhr nachts machte sich der erste Bulli auf die Reise. Der Rest unserer Reisegruppe traf sich um 6.30 Uhr am Gemeindehaus an der LuisenstraĂźe. Dort musste zuerst eingecheckt werden, bevor dann gemeinsam der Anhänger des Busses beladen wurde. Danach wurde sich zum traditionellen Gruppenfoto zum Start der Freizeit aufgestellt, bevor es dann in den Kampf um die besten Plätze im Bus ging.

Mit nur einem freien Sitzplatz starteten wir unsere Reise in Richtung Dänemark. Zunächst zeigten sich die Autobahnen in NRW auch ganz ferienuntypisch ziemlich frei, doch spätestens in Niedersachsen merkten wir dann auch, dass die Sommerferien gestartet sind. Nach unserer ersten Pause reihte sich ein Stau an den anderen. Die Laune im Bus blieb aber trotzdem ziemlich gut. Nachdem zunächst die kurze Nacht etwas nachgeholt wurde, begann das Kennenlernen neuer Leute. Es wurde geredet, gelacht und vor allem Süßigkeiten gegessen. Da fragte man sich wirklich, wie da noch eine ganze Burger King Bestellung in die Mägen gepasst hat.

Während auf der Fahrt sich der Himmel vor allem grau zeigte, schickten die vorgefahrenen Mitarbeitenden schon Bilder von blauem Himmel und glitzerndem Fjord. Während wir Stunde um Stunde im Bus saßen, wurde in Kolding schon fleißig aufgebaut und das Abendessen vorbereitet.

Hinter der dänischen Grenze wurde der Verkehr dann aber wieder besser. So kamen wir nach 12 Stunden Fahrt endlich an und wurden herzlich empfangen. Die Zimmer wurden bezogen und ein erster Gang übers Gelände stand an, bevor wir uns dann mit Chili sin carne stärken konnten.

Am Abend fand unser erstes Meeting statt, in welchem Felix dazu ermutigt hat, sich auf das Abenteuer Freizeit einfach einzulassen. Der Abend wurde mit einer Abendandacht beendet, bei der man die Chance hatte, den Tag nochmal zu reflektieren und einfach zur Ruhe zu kommen. Um halb 12 waren dann alle in den Zimmern. Wir schreiben hier bewusst nicht am schlafen, denn das passierte erst einige Zeit später. Die ersten Eindrücke mussten auf den Zimmern ja schließlich besprochen werden.