„Manchmal wĂ€r ich gerne schöner, doch das geht auch wieder weg. Ich bin kein ModelmĂ€dchen.“

Passend zu unserem heutigen Raum des Lebenshauses durften die Teilnehmer ausschlafen, um genug Zeit fĂŒr die tĂ€gliche Routine im Badezimmer zu bekommen. Wer wollte, hat aber natĂŒrlich trotzdem sein FrĂŒhstĂŒck bekommen. Unter anderem war unser heutiges Geburtstagskind Yvaine beim FrĂŒhstĂŒck und hat ihr erstes StĂ€ndchen des Tages bekommen. Den liebevoll geschmĂŒckten FrĂŒhstĂŒckstisch haben ihre Freundinnen fĂŒr sie vorbereitet.

Bei unserem gemeinsamen Start im Meetingraum gab es dann auch das richtige Geburtstagslied von ĂŒbrigen ausgeschlafenen Teilnehmern und den traditionellen bunten Kuchen. Ein kleines Überraschungspaket aus der Heimat ließ die Augen dann noch grĂ¶ĂŸer werden.

In der Gruppenstunde haben wir uns heute mit der Frage nach der Schönheit beschĂ€ftigt und rausgefunden, dass sowohl Ă€ußere als auch innere Schönheit unser Leben bestimmen. Das Bild von Schönheit in der Bibel wirkte zunĂ€chst sehr befremdlich auf uns. Wir schauten und das Hohelied der Liebe an und merkten, dass sie Schönheitsideale verĂ€ndern, denn ZĂ€hne so weiß wie geschorene Schafe empfand keiner von uns als Kompliment.

Der Nachmittag bot einiges an freiwilligen Angeboten. Ein Teil der Gruppe ging auf eine legendÀre Marcus-Wanderung, wÀhrend andere sich entspannten oder ihrem Bewegungsdrang beim Just Dance spielen nachkamen.

Das heutige KĂŒchenrĂ€tsel sorgte fĂŒr einige nachdenkliche Gesichter, jedoch gelang es den meisten es zu lösen. Typisch skandinavisches Essen stand auf dem Plan.

Im Meeting erzĂ€hlte uns Christiane von Gottes Schönheitsideal, welches auf dieser Freizeit 61 mal vorhanden ist und wir anfangen mĂŒssen zu erkennen, dass wir alle einfach verdammt perfekt sind.

Nach dem Meeting ging es in den Endspurt um den Hauspokal. Alle HĂ€user mussten vor der Jury ihre Choreographien, Hausfahnen, Schuluniformen und ZaubersprĂŒche prĂ€sentieren. Mit den ganz individuellen Tanz- und SchauspielauffĂŒhrungen machten unsere ZauberschĂŒler es der Jury nicht leicht. Doch nach einer ausgiebigen Beratung stand der diesjĂ€hrige Sieger unserer Freizeit-Olympiade fest: Das Haus SchlĂŒsselring. Trotz aller RivalitĂ€t konnte am Ende zusammen gelacht werden.

Den Abend rundeten Annik und Emilia mit ihrer Abendandacht ab, in welcher sie noch einmal die Auseinandersetzungen in einer Gemeinschaft aufgriffen.

Nach der Nachtruhe herrschte auf einmal großes Treiben auf dem GelĂ€nde. Die Mitarbeiter befĂŒrchteten schon eine Übernahme des MĂ€dchenflurs durch die Jungs, jedoch hat mit dieser Überraschung wohl keiner gerechnet. Ohne das die Mitarbeiter es mitbekommen haben, haben sich alle Teilnehmer auf dem Innenhof verabredet, um gemeinsam unseren Freizeittanz zu tanzen. Mit solchen Streichen können wir gerne leben.